Neue Zuchtordnung ab 01.01.2015

Liebe Vereinsmitglieder,
seit dem 1.1.2015 gibt es eine Neufassung der recht detaillierten und umfangreichen Zuchtordnung des IPZV, die teils auch unser jährliches Fohlenfest betrifft. Darin sind einige Neuerungen enthalten, die unter folgender Quelle nachgelesen werden können und rot hervorgehoben sind: http://www.ipzv.de/zucht-downloads-regelwerke.html.

Nachfolgend exemplarisch ein paar wenige Punkte, die neu bzw. jetzt genauer definiert sind.

Wichtig ist u.a., dass alle Basisstuten und Jungpferde (nicht Fohlen) künftig gechipt sein müssen.

IPZV-Regelwerke Abschnitt C: IPO – Zuchtordnung Stand: 01.01.2015

Nennungen zu IPZV Basis-/Jungpferdeprüfungen ebenso wie für Materialprüfungen nach FIZO:

  • Angabe der FEIF ID zum Nachweis der Reinrassigkeit.
  • Für den Nachweis ist der Besitzer des Pferdes verantwortlich, im Zweifel wird die Nennung zurückgewiesen.
  • Urkunden werden nur bei zweifelsfrei reinrassiger Abstammung ausgestellt und von den Richtern auch nur dann unterschrieben.
  • Abstammungsüberprüfungen müssen von Pferdebesitzer und Vorführer geduldet und bezahlt werden.
  • Alle Pferde müssen gechipt sein, die Kontrolle des Chips ist verpflichtend, ein geeignetes Chip-Lesegerät muß vor Ort sein.
  • Ist ein Chip nicht lesbar, muss bei einem in Deutschland ab 2010 gechipten Pferd in jedem Fall die einmal bereits gesetzte Chipnummer nachgechipt werden. Der entsprechende Chip muß bei dem ZV, der die Papiere für das jeweilige Pferd ausgestellt hat, nach bestellt werden.

Wiederholung von Prüfungen

  • Fohlen dürfen einmal pro Jahr auf einer IPZV-Materialprüfung geprüft werden.
  • Jungpferde dürfen zweimal pro Jahr auf einer IPZV-Materialprüfung geprüft werden.
  • Bei Zuwiderhandlung wird der Besitzer verwarnt und das Fohlen mit den Bewertungen des gesamten Jahres disqualifiziert. Auch die erste Bewertung wird damit ungültig.
  • An einer Basisprüfung darf eine Stute nur 1 x / Jahr teilnehmen.

Anmeldevoraussetzungen

  • Ein Fohlen muss am Prüfungstag mindestens drei Wochen alt sein.
  • Meldepapiere oder -Unterlagen: Für Fohlen ohne FEIF-ID oder noch ohne Abstammungsnachweis muss mit der Nennung eine Kopie der Papiere der Mutter und des Vaters (oder derenWorldFengurausdruck) und eine Kopie des Deckscheins vorgelegt werden. Ein Abstammungsnachweis muss ggf. nachgereicht werden.
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